Donnerstag, 3. Mai 2007

6.000 Kinder verunglücken jährlich mit Rad:
Dunkelziffer liegt aber noch weitaus höher

  • Kopfverletzungen mit 38 Prozent häufigste Folge
  • Versicherung plädiert für eine Helm-Pflicht für Kinder

6.000 Kinder verunglücken in Österreich jedes Jahr mit dem Fahrrad. Die Dunkelziffer liege aber weitaus höher, da in den Statistiken nur jene Unfälle aufscheinen, die polizeilich gemeldet wurden oder zur medizinischen Behandlung führten. Darauf wies die Allianz Versicherung in einer Aussendung hin.

Da Kopfverletzungen mit 38 Prozent die häufigste Folge von solchen Unfällen sind, plädiert die Versicherung für eine Helm-Pflicht für Kinder. 85 Prozent der Kopfverletzungen und 88 Prozent der Gehirnverletzungen bzw. Schädel-Hirn-Traumata könnten dadurch vermieden werden, erklärte das Unternehmen unter Berufung auf die Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde. Bei einer Umfrage des Kuratoriums für Verkehrssicherheit hätten sich 84 Prozent für eine Helmpflicht für Radler unter 14 ausgesprochen.

(apa/red)

3.5.2007 10:21