22 Tote in einer Woche: Viele Unfälle in der ersten weltweiten Verkehrssicherheitswoche
- Stärkste Unfallsteigerung des heurigen Jahres auf A4
- Hohe Risikobereitschaft führt zu sehr vielen Unfällen
·NÖ: Blutige Bilanz am langen Wochenende
Drei Tote, zwei Verletzte bei zwei Verkehrsunfällen
·Toter bei schwerem Verkehrsunfall in NÖ
Lenker hilflos verbrannt, eine Schwerverletzte
·INFO-Grafik zur Unfall-Bilanz 2006
Anzahl der Unglücke und Vergleich zu Vorjahren
Nach der ersten weltweiten Verkehrssicherheitswoche muss eine ernüchternde Bilanz gezogen werden: "Alleine seit 23. April sind 22 Menschen auf Österreichs Straßen getötet worden", berichtete Willy Metzke vom ÖAMTC. Von diesen ist mehr als ein Drittel (neun, Anm.) auf Zweirädern unterwegs gewesen. Hingegen hat sich nur ein Todesfall auf einer Autobahn ereignet.
Eine Hauptursache für den hohen Blutzoll sieht der Touringclub in der hohen Risikobereitschaft vieler Lenker. "Es kommt häufig zu einer Selbstüberschätzung, die fatal enden kann."
Die stärkste Unfallsteigerung des Jahres ortet der ÖAMTC auf der Ost Autobahn (A4) zwischen Wien und Parndorf. "Hier muss etwas geschehen", so Matzke. Neben der Verkehrsüberlastung sei die viel zu schmale Sparautobahn zwischen Fischamend und Parndorf für Unfälle und kilometerlange Staus rund um den Flughafen verantwortlich.
"Eine große Wiener Ostumfahrung darf daher niemals erst am Knoten Schwechat beginnen, sondern muss gemäß ursprünglichen Plänen mit einer Donauquerung bei Fischamend angegangen werden", so Matzke. Auch die derzeit aufgeschobene Marchfeld Schnellstraße (S8) sollte einbezogen werden.
(apa/red)
