Dienstag, 1. Mai 2007

Blutiges langes Wochenende: Drei Tote bei zwei Verkehrsunfällen in Niederösterreich!

  • Opfer im Bezirk Gänserndorf 19 und 16 Jahre alt
  • 42-Jähriger bei Bruck a.d. Leitha in Auto verbrannt

Zwei Verkehrsunfälle auf Straßen im Osten Niederösterreichs haben drei Todesopfer gefordert. Im Bezirk Gänserndorf kamen bei der Kollision zweier Autos ein 19-Jähriger und seine 16 Jahre alte Beifahrerin ums Leben. Bei einer Karambolage im Bezirk Bruck a.d. Leitha verbrannte ein Lenker (42) in seinem Wagen. Bei den Unfällen wurden außerdem zwei Personen verletzt, berichtete die Sicherheitsdirektion. Auch in Oberösterreich ist ein Todesopfer nach einem Verkehrsunfall zu beklagen.

Über die Ursache der folgenschweren Kollision gegen 18.30 Uhr auf der LH11 bei Prottes (Bezirk Gänserndorf) herrschte vorerst Unklarheit. Während der 44 Jahre alte Lenker eines der Fahrzeuge mit Verletzungen unbestimmten Grades davonkam, gab es für zwei junge Menschen in dem anderen Auto keine Hilfe mehr. Der 19 Jahre alte Mirko J. und seine Beifahrerin Cornelia Sch. (16) Jahre starben noch an der Unfallstelle. An beiden Autos entstand Totalschaden. Bei den Aufräumarbeiten standen 77 Mann der Feuerwehr im Einsatz.

Einen Toten und eine Schwerverletzte hat am Montag gegen 18.10 Uhr ein Verkehrsunfall im Gemeindegebiet von Margarethen am Moos (Bezirk Bruck a.d. Leitha) gefordert. Nach einem Überholmanöver waren zwei Fahrzeuge auf der L2001 kollidiert. Ein Pkw wurde von der Straße geschleudert, überschlug sich mehrmals und fing explosionsartig Feuer, so die Sicherheitsdirektion. Für den 42-jährigen Lenker aus Sarasdorf kam jede Hilfe zu spät. Er verbrannte hilflos. Der Tote musste mit Spezialgeräten geborgen werden.

Die 54-jährige Lenkerin des anderen Autos erlitt schwere Verletzungen. Ihr Pkw war nach der Karambolage auf dem Dach zu liegen gekommen. Die Frau aus dem burgenländischen Donnerskirchen (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) wurde vom Notarzthubschrauber "Christophorus 3" ins Krankenhaus Eisenstadt geflogen.

Ein Todesopfer bei Frontalzusammenstoß in Oberösterreich
Ein Todesopfer und sechs Verletzte hat ein Frontalzusammenstoß in Freistadt in Oberösterreich gefordert. In den Unfall waren insgesamt drei Autos verwickelt. Ein 44-jähriger Autolenker dürfte zu schnell unterwegs gewesen sein.

Der 44-Jährige hatte laut Polizei war in eine lang gezogene Linkskurve auf der B 38, der Böhmerwaldstraße, mit zu hoher Geschwindigkeit gefahren. Rund zwei Kilometer außerhalb von Freistadt kam sein Wagen von der Fahrbahn ab und wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Dort knallte er frontal gegen zwei entgegenkommende Autos.

Alle an dem Unfall beteiligten Personen wurden verletzt. Der 44-Jährige Unfalllenker ist am Nachmittag seinen schweren Verletzungen erlegen.

(apa)

1.5.2007 16:18