iPod lässt Kasse von Apple weiter klingeln:
iPhone soll ab Juni weiteren Schub bewirken
- 10,6 Millionen verkaufte Geräte von Jänner bis März
- Al Gore stärkt Jobs bei Aktien-Causa den Rücken

·Leopard verschläft geplanten Marktstart
Apples Betriebssystem wegen iPhone verspätet
·Hacker-Tools bald für Laien im Einsatz
Apple TV: Lösung für neues Menü und Plug-Ins
·Revolution oder bloß Zukunft von gestern?
Bilder: Das iPhone samt ebenbürtiger Konkurrenz
Der weltweit populäre MP3-Player iPod lässt bei Apple weiter die Kasse klingeln. Der US-Konzern habe von Jänner bis März diesen Jahres bereits 10,6 Mio. der tragbaren Musik- Abspieler verkauft, rund zwei Millionen mehr als im Vorjahresquartal, teilte Finanzchef Peter Oppenheimer mit. Apple verdiente von Jänner bis März unter dem Strich 770 Mio. Dollar (564 Mio. Euro), mehr als je zuvor in einem ersten Quartal.
Von den Macintosh-Computern des Konzerns wurden im ersten Quartal 1,5 Millionen verkauft, was einem Plus von rund vier Millionen im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Von den Apple-Verkäufen entfielen 43 Prozent auf das Ausland. Analysten warnen zurzeit aber, dass Apples Zukunft nicht so rosig aussehen könnte. Der Markt für die iPods gilt für viele Experten als gesättigt. Mit Spannung wird deshalb die Vorstellung des neuen Musik-Handys iPhone im Juni erwartet, das einen neuen Schub bringen soll.
Hoffnungsträger iPhone
Apple-Chef Steve Jobs erklärte anlässlich der Quartalszahlen dagegen, er sei "sehr enthusiastisch mit Blick auf den Start des iPhone Ende Juni". Zugleich betonte Jobs, die als "Mac" bekannten Macintosh-Computer verkauften sich derzeit dreimal besser als konkurrierenden Modelle und machten Boden gut. Apple-Computer haben weltweit eine große Fangemeinde, die Hardware und Software des Konzerns der Konkurrenz von Microsoft vorziehen.
US-Vizepräsident stellt sich hinter Jobs
Der Apple-Aufsichtsrat, darunter der frühere US-Vizepräsident Al Gore, stellte sich unterdessen hinter Jobs. Der Vorstand reagierte damit auf Äußerungen des ehemaligen Apple-Managers Fred Anderson, der Jobs beschuldigt hatte, hinter den von der US-Börsenaufsicht SEC untersuchten Machenschaften zu stehen. In der Affäre geht es um die verbotene Vordatierung von Aktienoptionen. (apa/red)
Syrien-Krise18:14
Obama ein Feigling?Wegschauen oder eingreifen? US-Präsident schweigt zum Massaker von Houla
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
