Zweite Erde im Weltall: Forscher aus der Schweiz entdecken bewohnbaren Planeten
- Wissenschafter: Leben auf Himmelskörper möglich!
- Durchschnitts-Temperaturen von Null bis 40 Grad

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Gibt es Leben im All oder sind wir ganz alleine in den weiten des Universums? Seit jeher beschäftigt die Frage nach außerirdischen Lebensformen die Menschheit. Des Rätsels Lösung könnte man nun einen Schritt näher gekommen sein. Wissenschafter haben den ersten bewohnbaren Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt.
Der Himmelskörper ist etwa eineinhalb Mal so groß wie unsere Erde und kreist in einem Abstand um den Roten Zwerg-Stern "Gliese 581", der rund 14 Mal geringer ist als die Distanz Erde-Sonne.
Angenehme Temperaturen
Allerdings ist der Stern als Roter Zwerg vergleichsweise kühl und auch weniger hell. Der Planet liegt laut Berechnungen in einer Zone, in der Leben möglich wäre.
Die Durchschnitts-Temperaturen an der Oberfläche werden mit Null bis 40 Grad angegeben, damit ist flüssiges Wasser als Voraussetzung für die Entstehung von Leben möglich. Unklar ist, ob die Oberfläche felsig oder mit Ozeanen bedeckt ist.
Eine Umkreisung dauert 13 Erdentage
Sollte es Leben geben, so hätten diese Organismen einen völlig anderen Lebensrhythmus als auf der Erde, eine Umkreisung dauert nämlich 13 Erdentage.
Gliese 581 zählt zu den 100 der Erde am nächsten Sternen, seine Entfernung beträgt 20,5 Lichtjahre. Bereits vor zwei Jahren haben die Schweizer Wissenschafter einen Riesenplaneten entdeckt, der um den Stern kreist.
(apa/red)
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