Verdacht der Marktmanipulation: FMA nimmt voest-Böhler-Deal unter die Lupe
- Untersuchung wurden wegen Kurssprüngen eingeleitet
- Finanzmarktaufsicht führt Ermittlungen ergebnisoffen
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Die Finanzmarktaufsicht (FMA) nimmt die eingeleitete Übernahme der Böhler-Uddeholm durch die voestalpine ein weiteres Mal unter die Lupe. Die Aufsichtsbehörde habe eine Untersuchung wegen des Verdachts auf Marktmanipulation eingeleitet, bestätigte FMA-Sprecher Klaus Grubelnik entsprechende Medienberichte.
Knapp nach Ankündigung des voestalpine-Übernahmeangebots für Böhler-Uddeholm sei es zu auffälligen Kursbewegungen am Ende von mehreren Handelstagen gekommen, daraufhin habe die FMA eine Untersuchung eingeleitet. An mehreren Handelstagen sei der Schlusskurs in die Höhe gepusht worden.
Gegen wen sich der Verdacht richtet sagte der Sprecher nicht. Diese Ermittlungen würden immer "ergebnisoffen" geführt. Die Ermittlungen würden auf jeden Fall einige Wochen dauern, da die Behörde im Zuge der Amtshilfe Schwesterbehörden im Ausland um Unterstützung bitten müsse.
Die FMA untersucht bereits den Kauf von beinahe einer Million Aktien am 16. März, zwei Tage bevor das Interesse des britischen Fonds CVC an Böhler-Uddeholm publik geworden war. Damals war der Kurs kurzfristig um 30 Prozent in die Höhe geschnellt. (apa/red)
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