"Wer Groschen nicht ehrt...": Mehr als 6,5 Milliarden britische Pennys verschwunden
- Millionenfach landet "kleiner Schotter" in der Gosse
- 38 Prozent aller ausgegebenen Pennys sind verloren

Seit die britische Münzanstalt vor 36 Jahren den Penny in Umlauf gebracht hat, ist jede dritte der kleinen Münzen verloren gegangen oder in den Tiefen irgendwelcher Schubladen verschwunden. Laut einer am Dienstag von den britischen Medien veröffentlichten Studie werden Pennys im Wert von insgesamt 65 Millionen Pfund (etwa 95 Millionen Euro) vermisst.
26 Millionen Pfund vergammeln demnach in den Gossen und auf den Gehsteigen des Landes. Pennys im Wert von elf Millionen Pfund fristeten ein vergessenes Dasein in Handtaschen, Pennys im Wert von weiteren 7,8 Millionen Pfund steckten irgendwo in Autos, und Pennys im Wert von 5,9 Millionen Pfund ruhten unter Sofakissen. Weitere Mini-Münzen steckten in den bauchigen Trinkgeld-Flaschen auf Pubtresen oder in Jahrmarkt-Automaten.
Die Royal Mint schätzt, dass insgesamt mehr als 6,5 Milliarden Ein-Penny-Stücke verschwunden sind, seit die Münzen 1971 in Umlauf kamen. 38 Prozent aller ausgegebenen Pennys sind demnach verloren.
(apa)
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