Roaming - Skepsis bei Obergrenzen der EU:
Hält sich Deutschland nicht an Richtlinien?
- Obergrenze neu: 60 Cent/Minute bei aktiven Anrufen
- Bestehende Verträge sollen nicht verändert werden

·Roaming: Drastische Senkung seitens EU fix
Auslandstarife im Schnitt um 70 Prozent billiger
·EU-Roaming-Politik in Umfrage bestärkt
70 Prozent der Befragten für Gebühren-Senkung
Die deutsche Bundesregierung will die Gebühren für Handy-Auslandsgespräche einem Zeitungsbericht zufolge nicht so stark absenken wie von der EU gefordert. Berlin spreche sich für eine Obergrenzen von 60 Cent pro Minute für ausgehende und von 30 Cent für eingehende Gespräche aus, wie die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf einen Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums an die anderen EU-Mitgliedstaaten berichtet.
Dagegen hatte der federführende Ausschuss im EU-Parlament gefordert, dass abgehende Telefonate höchstens 40 Cent pro und die Annahme von Gesprächen maximal 15 Cent kosten dürften.
Skepsis bei Preisvorgaben
Der deutsche Bundeswirtschaftsminister Michael Glos als amtierender Vorsitzender der Fachminister nehme mit seinem Vorschlag für die Verhandlungen unter dem EU-Regierungen offenbar Rücksicht auf Bedenken einzelner Partnerländer, schrieb die Zeitung. Insbesondere Großbritannien sehe Preisvorgaben skeptisch. Der Entwurf sehe zudem vor, dass bestehende Handy-Verträge unverändert bleiben, solange nicht der Kunde ausdrücklich auf den EU-Tarif umsteigen will. Die EU-Abgeordneten wollten dagegen, dass die neuen Tarif für alle Kunden gelten, es sei denn sie wählten ausdrücklich einen anderen Handy-Vertrag. (apa/red)
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