Flughafen Wien-Schwechat droht Baustopp:
Ausbau verstößt gegen Gemeinschaftsrecht
- Flughafen verwies auf Feststellungsbescheid von NÖ
- Terminal "Skylink" erhöhe Passagieraufkommen nicht
·Flughafen Wien wehrt
sich gegen Ausschluss
Antalya mit rechtlichen Schritten konfrontiert
·Airport Wien wieder mit Passagierzuwachs
Ein Plus von 12,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr
·Zahl der Fluggäste in Österreich nimmt zu
21,4 Millionen Passagiere wurden 2006 transportiert
·Asien hat kunden-
freundlichste Airports
Weltweite Umfrage: Süd-
koreas Incheon ist Nr. 1
Der Ausbau des Flughafens Wien-Schwechat verstößt laut EU gegen Gemeinschaftsrecht. Im schlimmsten Fall droht ein Baustopp, berichtete das Nachrichtenmagazin "profil". Für die Errichtung des Terminals "Skylink" gibt es keine Umweltverträglichkeitsprüfung. Der Flughafen verwies im "Standard" auf einen Feststellungsbescheid des Landes Niederösterreich, wonach keine UVP notwendig sei.
Demnach bewege man sich also im Rahmen des österreichischen Gesetzes. Der "Skylink" erhöhe das Passagieraufkommen nicht. Die für die dritte Piste notwendige UVP sei eingereicht.
Das Schreiben der EU datiert vom 21. März 2007. Und obwohl es nur schlanke sechs Seiten umfasst, birgt es jede Menge Brisanz, heißt es im "profil". Absender ist nämlich EU-Umweltkommissar Dimas. Der Brief, adressiert an Außenministerin Plassnik, ist der offizielle Auftakt zu einem Vertragsverletzungsverfahren gegen die Republik Österreich. Nach Ansicht der EU-Kommission hätte vor der Bewilligung für den Bau des neuen Flughafen-Terminals "Skylink" in Schwechat eine UVP durchgeführt werden müssen. Nun soll die Republik erklären, warum dies unterlassen wurde.
(apa/red)
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