Punkteabzug endgültig akzeptiert: Kein weiterer Einspruch von Sturm Graz geplant
- "Weder für Sturm noch für den Fußball förderlich"
- Voraussetzung: Keine weiteren Sanktionen der Liga
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Sturm Graz hat den Abzug von zehn Punkten wegen Verstößen gegen Verpflichtungen aus dem Lizenzierungsverfahren nun endgültig akzeptiert. Wie das Klub-Präsidium mitteilte, wird es nach der Entscheidung des Protestkomitees der Bundesliga, den Punkteabzug aufrecht zu erhalten, keinen weiteren Einspruch von Seiten der Grazer geben.
"Das Präsidium ist sich einerseits sicher, dass die Entscheidung auf schwachen juristischen Beinen steht und wahrscheinlich keiner ordentlichen Gerichtsbarkeit standhalten würde. Dies würde aber einen langen Rechtsweg bedeuten, der weder für den Verein SK Puntigamer Sturm Graz noch für den österreichischen Fußball förderlich wäre", hieß es in der Aussendung von Sturm.
"Anderseits versteht das Präsidium die Haltung der Bundesliga, dass ein Konkurs, der von der vorherigen Vereinsführung eröffnet werden musste, während der laufenden Saison nicht ohne Sanktionen hingenommen werden kann. Auch wenn es der jetzigen Vereinsführung gelungen ist, diesen Konkurs mit einem erfolgreichen Zwangsausgleich wieder aufzuheben, ist leider dieser Punkteabzug eine 'Altlast', die der gesamte Verein offensichtlich hinnehmen muss."
In Abwägung der Fakten habe der Sturm-Vorstand deshalb beschlossen, "kein Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Protestkomitees einzulegen, wenn damit die Angelegenheit endgültig beendet ist und diesbezüglich keine weiteren Sanktionen gegen den Verein - die in die Zukunft wirken - gesetzt werden".
(apa/red)
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