Haftstrafen nach Spionage bei Ferrari: Techniker schmuggelten Daten zu Toyota
- Ex-Ferrari-Mitarbeiter gegen Strafen in Berufung
- Rennstall hatte Anzeige erstattet: Boliden zu ähnlich!
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Zwei ehemalige Techniker des Formel-1-Rennstalls Ferrari sind von einem Gericht in Modena wegen Weitergabe von Werksgeheimnissen zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Mauro Iacconi erhielt eine Strafe von 16 Monaten und Angelo Santini eine von neun Monaten. Beide gehen in Berufung, berichtete die "La Gazzetta dello Sport". Den beiden Technikern war vorgeworfen worden, bei Ihrem Wechsel von Ferrari zu Toyota Datenmaterial von der "Scuderia" gestohlen zu haben.
Nach Meinung des Gerichts hat Iacconi von Santini eine CD erhalten, auf der Daten und Zeichnungen der Ferrari-Rennwagen gespeichert waren. Im Laufe des Verfahrens war der Vorwurf der gezielten Industrie-Spionage entkräftet worden.
Der italienische Rennstall hatte 2003 Anzeige erstattet, weil der damalige Toyota-Bolide nach Meinung der Italiener große Ähnlichkeit mit dem Ferrari aufwies. Daraufhin hatte die Staatsanwaltschaft Modena ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und zahlreiche Büros und Privatwohnungen durchsucht.
(apa/red)
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