Kampf den Müllbergen: Britische Kleinstadt verzichtet ab jetzt völlig auf Plastiksackerl
- In 43 Geschäften werden keine Beutel ausgegeben
- 500 Milliarden Plastiksackerl weltweit jährlich benutzt
·USA: Plastiksackerln aus "Frisco" verbannt
San Francisco verbietet Umweltsünden in Shops
Im Kampf gegen Umweltverschmutzung und Müllberge verbannt die englische Ortschaft Modbury Plastiksackerl. In den 43 Geschäften der 1.500-Einwohner-Stadt werden von nun an keine Kunststoffbeutel mehr an Kunden ausgegeben, stattdessen gibt es Papier- und Stofftaschen im Angebot.
Die Idee zu dem ungewöhnlichen Projekt hatte eine Einwohnerin von Modbury. Rebecca Hosking hatte während ihrer Arbeit als Kamerafrau im Pazifik gesehen, welche Schäden Plastiksackerl bei den Lebewesen im Ozean anrichten. Groß umstellen müssten sich die Einwohner der Kleinstadt 360 Kilometer südwestlich von London nicht, sagte Hosking dem Sender Sky News: Die meisten gingen ohnehin mit Körben einkaufen.
Nach Angaben des Worldwatch Institute werden jedes Jahr allein in den USA schätzungsweise 100 Milliarden Plastiktüten weggeworfen. Weltweit werden jährlich 500 Milliarden benutzt. Als erste Stadt in den Vereinigten Staaten verbot San Francisco im März die Ausgabe von Plastiksackerln.
(apa/red)
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