Dürre-April 2007 schlägt alle Rekorde: In Eisenstadt hat's seit 30 Tagen nicht geregnet
- Viel zu warm, viel zu sonnig und auch viel zu trocken
- In Innsbruck gilt dieser Monat als sonnigster seit 1906
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Viel zu warm, viel zu sonnig, viel zu trocken: Der April 2007 schlägt alle Rekorde. Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien hat es in insgesamt sechs Landeshauptstädten im April noch nie so wenig geregnet. Der absolute Tiefpunkt ist in Eisenstadt. Dort ist einen ganzen Monat lang kein einziger Tropfen Wasser vom Himmel gefallen.
April und Sonne sind ja normalerweise keine besonders guten Freunde. Doch in Innsbruck könnte es sogar der sonnigste Monat überhaupt seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1906 werden. Denn nach den derzeitigen Prognosen sind in der Tiroler Landeshauptstadt bis Monatsende knapp über 300 Sonnenstunden zu erwarten. Der bisherige Rekord aus dem Juli 2006 liegt bei genau 300 Stunden.
"Extrem ungewöhnlich ist, dass wir gleich in allen vom Menschen am stärksten wahrgenommenen Klimaelementen neue April-Rekorde erwarten. Denn er wird im Großteil Österreichs viel zu warm, viel zu trocken und viel zu sonnig ausfallen", bilanzierte Klimatologe Helmut Derka.
Mit dem trockensten April seit Beginn der Aufzeichnungen rechnet man in den Landeshauptstädten in Innsbruck, Salzburg, Linz, St. Pölten, Wien und Eisenstadt. Dass es in diesem April auch deutlich zu warm war, ist an den Monatsmitteltemperaturen, also den über Tag und Nacht gemittelten Werten, zu erkennen. Hier liegen momentan Bregenz, Innsbruck, Salzburg, Linz, St. Pölten und Klagenfurt auf Rekordkurs. Spitzenreiter ist dabei Linz mit einer bisherigen Monatsmitteltemperatur von 13,3 Grad.
(apa/red)
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