Paris im Einklang mit dem Rest des Landes:
Auch Hauptstädter wählten Sarkozy & Royal
- Le Pen schnitt schlechter ab als im Landesschnitt
·F: Sarkozy und Royal erreichen Stichwahl
Favorit gewinnt ersten Wahlgang. Duell im Mai
·Frankreich: Stichwahl
um Präsidentenamt
MITVOTEN: Sarkozy oder
Royal - Wer wird siegen?
·Rechts-Links-Denken hat wieder Hochsaison
KLICKEN: Pressetimmen zu den Frankreich-Wahlen
·Überblick: Ergebnisse
der zwölf Kandidaten
Grüne und Kommunisten sind weit abgeschlagen
·Traditionelles Links-
Rechts-Duell bei Wahl
Linke überwand Trauma des Erfolges von Le Pen
·Sarkozy räumt in
Le Pens Hochburg ab
Schlappe des Radikalen nach Umdenken in Elsass
·Royal im Heimatdorf einfach unschlagbar
Sozialistin erhielt 142 Stimmen, Sarkozy 76
·Nur Sarkozy steht Royal noch im Weg
Greift als erste Französin nach höchstem Staatsamt
·Hoffnungsträger
und Angstmacher
Viele Franzosen finden Sarkozy beunruhigend
Bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich hat Paris erstmals seit langem wieder im Einklang mit dem Rest des Landes abgestimmt. Nach den jüngsten Ergebnissen schickten auch die mehr als eine Million wählenden Hauptstädter den Konservativen Nicolas Sarkozy und die Sozialistin Ségolène Royal in die Stichwahl um das höchste Staatsamt.
Der Liberale Francois Bayrou landete auf Rang drei vor dem Rechtsextremen Jean-Marie Le Pen. Die drei führenden Kandidaten schnitten besser ab als im Landesdurchschnitt, Le Pen dagegen schlechter.
Bei den letzten Wahlen im Jahr 2002 hätten die Pariser - anders als die Mehrheit der Franzosen - Präsident Jacques Chirac und Premierminister Lionel Jospin in die Stichwahl geschickt.
Beim Volksentscheid 2005 wiederum hätte die Hauptstadt mit zwei Dritteln der Stimmen die EU-Verfassung angenommen, die landesweit jedoch klar scheiterte.
(apa/red)
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