Amokläufer feuerte mehr als 175 Schüsse
ab: Opfer wiesen meist mehrere Wunden auf
- USA: Virginia Tech nahm den Lehrbetrieb wieder auf
- Waffenlobby: Stärkere Bewaffnung der Bevölkerung
·Uni nahm Abschied von Amoklauf-Opfern
Cho erhielt Waffen trotz psychiatrischer Krankheit
·BILDER: Die Opfer
des Virginia-Mörders
32 Menschen bei Uni- Massaker in USA getötet
·Uni-Massaker war genau durchgeplant
Amokläufer sendet sogar Videos an TV-Sender!
·VIDEO: Die Botschaft des Massenmörders
Verstörende Aufnahmen des 23-jährigen Killers
·Seung-hui Cho sendet
Video an TV-Station!
Durchklicken: BILDER &
Zitate des Amokläufers
·VIDEO vom blutigen Amoklauf in den USA!
33 Tote bei Massaker
an Universität in Virginia
·VIDEO: Tausende gedenken der Toten
Trauerfeier für Opfer des Amokschützen in Virginia
·BILDER: Trauerfeier für die Ermordeten
Bush besuchte Eltern & Freunde der Amok-Opfer
·Entwicklungen des Massakers in Virginia
Schütze hatte zwischen beiden Taten viel Zeit
Eine Woche nach dem Massaker von Blacksburg im US-Bundesstaat hat sich die Virginia Tech um die Rückkehr zum Alltag bemüht. Nun sollte der Lehrbetrieb nach einer Schweigeminute und nach Glockengeläut für die Opfer wieder aufgenommen werden, die Sportveranstaltungen hatten bereits zuvor begonnen. In Washington erinnerte ein Trauergottesdienst an die 32 Opfer der Bluttat. Die Waffenlobby forderte indes eine stärkere Bewaffnung der Bevölkerung.
Die zurückkehrenden Studenten waren noch sichtlich von den furchtbaren Ereignissen an ihrer Universität gezeichnet. Sie begrüßten sich mit Umarmungen, einige weinten. Manche Studenten wurden von ihren Eltern zurück an den Ort des schrecklichen Geschehens gebracht.
Der Campus hatte eine Woche lang wie ausgestorben dagelegen, seit der Amokschütze Cho Seung-Hui 32 Menschen und sich selbst erschossen hatte. Die Universität hatte daraufhin die Lehrveranstaltungen ausgesetzt.
Zum Auftakt der neuen Woche wurde an der Virginia Tech zunächst eine Schweigeminute eingelegt. Für jedes der 32 Opfer sollte eine Glocke läuten. 32 weiße Luftballons stiegen in den Himmel auf, gefolgt von tausend Ballons in den Universitätsfarben Orange und Braun. Mittlerweile erinnern auf dem Universitätsgelände Steine für jedes der Opfer und ein 33. Stein für den Amokschützen an das Massaker. Nach dem extremen Medienandrang sollten Reporter und Kameraleute aus den Unterrichtsräumen fern gehalten werden.
Mehr als 175 Schüsse abgegeben
Laut einem Bericht der britischen Zeitung "Sun" vom Montag hatte der aus Südkorea stammende Englischstudent Cho bei seiner Bluttat innerhalb einer Viertelstunde mehr als 175 Schüsse auf Kommilitonen und Lehrkräfte abgegeben. Bei dem Massaker handelte es sich um den schlimmsten Amoklauf in der Geschichte der USA. Die Tat hatte Rufe nach strengeren Waffengesetzen lauter werden lassen.
Die US-Waffenlobby sieht sich eigenen Angaben zufolge jedoch durch das Massaker von Blacksburg gestärkt. Philip Van Cleave, Vorsitzender des Bündnisses für Bürgerverteidigung von Virginia, führte das Waffenverbot auf dem Campus als Grund für die vielen Todesopfer an. "Niemand konnte sich selbst verteidigen", sagte er. Universitätsangehörige dagegen kritisieren, dass der als psychisch krank bekannte Cho problemlos die beiden Handfeuerwaffen kaufen konnte, mit denen er das Blutbad anrichtete.
(apa/red)
Syrien-Krise18:14
Obama ein Feigling?Wegschauen oder eingreifen? US-Präsident schweigt zum Massaker von Houla
Wahl in Ägypten13:31
Heftige ProtesteDemonstranten am Tahir-Platz. Feuerangriff auf Wahlkampfzentrale von Shafik.
Platter trifft David Alaba15:21
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"
