Human Rights Watch kritisiert die USA: CIA unterhält immer noch geheime Gefängnisse
- HRW-Reaktion auf Überstellung von Topterroristen
- Mitteilung wirft "Besorgnis erregende Fragen" auf

·CIA hat noch immer geheime Gefängnisse
Human Rights Watch kritisiert US-Regierung
·Weniger Rechte für Guantanamo-Häftlinge
Anwälte dürfen Klienten nur mehr vier Mal sehen
·Menschenrechte im Terror-Kampf verletzt
EU-Abgeordnete warnen die USA: "Ansehen sinkt"
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Paris hat über Planspiele der Al Kaida informiert
·Terror-Krieg erhöht
Anschläge-Gefahr
USA als Bedrohung für Weltfrieden angesehen
·Guantanamo: Massive
Kritik von Amnesty
Haftbedingungen sind noch schlechter geworden
·Besorgnis über Stand der Menschenrechte
2006 im Kampf gegen Terrorismus missbraucht
Die USA sollen weiterhin geheime CIA-Gefängnisse betreiben. Das wirft die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) der Regierung vor. Der Transport des mutmaßlichen Al-Kaida-Top-Terroristen Abd al-Hadi al-Iraki in das US-Gefangenenlager Guantánamo werfe die Frage auf, wo er denn zuvor gewesen sei, heißt es in einer Stellungnahme des HRW.
Das US-Verteidigungsministerium hatte zuvor bekannt gegeben, dass Al-Iraki nach dem Gewahrsam in einer nicht näher bezeichneten CIA-Haft nach Guantànamo gebracht worden sei. Der gebürtige Iraker soll an Komplotten zur Ermordung des pakistanischen Präsidenten Pervez Musharraf und eines nicht näher benannten UN-Vertreters beteiligt gewesen sein.
Die Mitteilung der US-Regierung werfe "Besorgnis erregende Fragen" auf, so die HRW. Es sei völlig unklar, wie lange der mutmaßliche Terrorist schon in Haft gewesen und wir er behandelt worden sei. Seine geheime CIA-Haft sei eine "eklatante Verletzung internationaler Gesetze".
(apa/red)
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