Junge Polizistin mit Kopfschüssen getötet: Kaltblütige Hinrichtung schockt Deutschland
- Heilbronn: Polizei-Großfahndung nach dem Täter
- Kollege bei Schießerei lebensgefährlich verletzt

Tödliche Schüsse auf eine junge Polizistin: Mit Kopfschüssen ist eine 22 Jahre alte Beamtin in Heilbronn im deutschen Bundesland Baden-Württemberg getötet worden. Ihr 24-jähriger Kollege wurde bei der Schießerei lebensgefährlich verletzt. Auch ihm sei in den Kopf geschossen worden. Von dem Täter - möglicherweise waren es auch mehrere - fehlt noch jede Spur. Auch der Tathergang blieb nach Angaben der Polizei zunächst völlig im Dunkeln. "Ob die Polizeibeamten jemanden kontrollierten oder ihnen etwas verdächtig vorkam - darüber kann bisher nur spekuliert werden", teilte die Polizei mit.
Ein Passant hatte die beiden Opfer auf dem Festgelände Theresienwiese gefunden. Sie lagen neben ihrem Dienstwagen. Ihre Dienstwaffen - Pistolen vom Typ P 2000 - und die Handschellen fehlten. Die beiden Beamten gehörten der Bereitschaftspolizei Böblingen an. Sie waren im Rahmen des Unterstützungseinsatzes "Sichere City" im Einsatz. Diese Aktion hat den Zweck, die Kriminalität einzudämmen. Die Beamten waren auf Streife. Sie sollten in der Heilbronner Innenstadt polizeiliche Präsenz zeigen und verdächtige Personen kontrollieren.
Die Polizei richtete eine Sonderkommission ein, die alle bisher eingegangenen Hinweise auf den oder die Täter überprüft. Im Rahmen der Ermittlungen wurden nach Angaben der Tageszeitung "Heilbronner Stimme" die Druckerei des Verlages und das verlagseigene Postverteilzentrum durchsucht. Angeblich sollte sich ein Verdächtiger mit einem Taxi dorthin begeben haben. Die Ermittler seien aber nicht fündig geworden, teilte die Zeitung weiter mit.
Die Polizei fahndete mit einem Großaufgebot nach dem Todesschützen. Auch Hubschrauber waren im Einsatz. Straßensperren wurden errichtet und Fahrzeuge kontrolliert.
(apa/red)
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