Blutige Rache für Räumungsbeschluss in USA: Mieter erschoss Frau und sich selbst
- Philadelphia wird immer mehr zur Gewaltmetropole
- Seit Jahresbeginn 127 Tote, mehr als in NY oder LA
Blutige Rache für einen Räumungsbeschluss hat ein Mieter in Houston genommen. Der 48-Jährige erschoss eine Mitarbeiterin der Hausverwaltung und verletzte zwei Männer, ehe er sich selbst tötete. Zur Metropole der Gewalt wird unterdessen immer mehr Philadelphia: Seit Jahresbeginn starben dort 127 Menschen bei Gewaltverbrechen - mehr als in New York, Chicago und Los Angeles.
Allein am Wochenende kamen in Philadelphia bei Schießereien elf Menschen ums Leben. Ursache für den Anstieg der Gewalt seien unter anderem Armut und lockere Waffengesetze, erklärte die Polizei.
In Houston feuerte der Geschäftsmann zunächst auf die Wohnungstür eines Nachbarn, der sich mehrmals über ihn beschwert hatte. Der Mann wurde an der Brust getroffen, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Anschließend ging der Täter zum Büro der Hausverwaltung und tötete die leitende Angestellte. Außerdem richtete er seine Pistole gegen einen Mann, der ihm den Räumungsbefehl überbringen wollte.
(apa/red)
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