Dienstag, 24. April 2007

Selbstmordanschlag auf US-Streitkräfte im Irak: Neun Soldaten getötet, 20 verletzt

  • Anschlag in der Provinz Diyala, nordöstlich Bagdads
  • Weitere sechs Menschen von Unbekannten getötet

Bei einem Selbstmordanschlag auf die US- Streitkräfte im Irak sind mindestens neun amerikanische Soldaten getötet und 20 weitere verletzt worden.

Der Anschlag ereignete sich in der Provinz Diyala, nordöstlich von Bagdad. In der Provinz hatte es immer wieder Kämpfe zwischen US-Soldaten auf der einen und sunnitischen Aufständischen oder schiitischen Milizen auf der anderen Seite gegeben.

Weitere sechs Menschen in Baquba getötet
Unbekannte haben in der irakischen Stadt Baquba sechs Menschen getötet und 15 verletzt. Die Täter hätten Uniformen der irakischen Armee getragen und bei ihrem Angriff mehrere Häuser niedergebrannt, teilte die Polizei mit.

Die etwa 65 Kilometer nördlich von Bagdad gelegene Stadt befindet sich in einer Region, in der sowohl Sunniten als auch Schiiten leben. Immer wieder liefern sich Aufständische dort schwere Gefechte mit US-Truppen.

Zwei weitere Soldaten getötet
Aufständische haben in der Nähe der Stadt Kerbala nach Informationen der Nachrichtenagentur Aswat al-Iraq zwei US-Soldaten getötet. Die Agentur berichtete unter Berufung auf einen Sprecher der irakischen Sicherheitskräfte in Kerbala, drei irakische Soldaten seien zudem verletzt worden, als am Montagabend in der Ortschaft Al-Husseiniya ein Sprengsatz neben einem gemeinsamen Konvoi des irakischen und US-Militärs detoniert sei. Das US-Militär bestätigte den Angriff zunächst nicht.

(apa/red)

24.4.2007 11:42