23 Menschen im Irak aus Rache erschossen:
Fabrikarbeiter gehörten Yazidi-Religion an
- Tote: Frau wegen Übertretung zum Islam gesteinigt
- Täter stoppten Minibus und erschossen die Männer
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Bewaffnete haben 23 Fabrikarbeiter in der nordirakischen Stadt Mossul umgebracht. Offenbar handelte es sich um einen Racheakt an Mitgliedern der kurdischen Yazidi-Religion. Drei Personen kamen mit Verletzungen davon. Die Täter hatten den Minibus gestoppt, die Männer gezwungen auszusteigen und sie dann niedergeschossen.
Die Toten gehören der so genannten Yazidi-Religion an. Deren Mitglieder sollen vor mehreren Wochen eine Frau ihres Clans gesteinigt haben, weil sie zum Islam übergetreten war. Laut Polizei hatte sich die Frau in einen islamischen Mann verliebt und war mit ihm davongelaufen.
Der Yazidismus ist eine vorislamische kurdische Religion. Seine Anhänger leben überwiegend im Nordirak und in Syrien.
(apa/red)
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