Schwere Unfälle mit Paragleitern: Mann blieb in der Hochspannungsleitung hängen!
- Pilot blieb unverletzt: Mehrere Orte ohne Strom
- Unfall in Salzburg: Mann auf Baumwipfel gestürzt
Mit seinem Paragleiter ist ein Urlauber aus Deutschland in Oberkärnten in eine Hochspannungsleitung geraten. Der Mann blieb unverletzt, mehrere Gemeinden waren eine Stunde lang ohne elektrischen Strom.
Der 35-Jährige war auf der Emberger Alm in Berg im Drautal (Bezirk Spittal/Drau) zu einem Flug ins Tal gestartet. Knapp zwei Stunden später wollte er in Greifenburg landen, verlor im letzten Flugabschnitt auf Grund mangelnden Aufwinds rasch an Höhe und prallte gegen eine Hochspannungsleitung der Kelag. In Greifenburg, Berg und Steinfeld im Drautal fiel daraufhin der Strom aus. Der Paragleitschirm musste von Kelag-Monteuren mit einem Hebekran von der Stromleitung geborgen werden.
Salzburg: Paragleiter verletzt
Beim Absturz mit seinem Gleitschirm in Stuhlfelden im Salzburger Pinzgau zog sich ein 47-jähriger Deutscher schwere Beinverletzungen zu. Der Paragleiter war nach dem Überflug des Pass Thurns in eine Abwindzone geraten und sackte aus einer Höhe von 1.300 Metern so tief ab, dass er Baumwipfel streifte. Der Mann aus Köngen in Baden-Württemberg erlitt schwere Beinverletzungen.
Der Unfall ereignete sich am so genannten "Dürnberg". Der 47-Jährige konnte noch per Handy das Rote Kreuz alarmieren. Er wurde vom Notarzthubschrauber Alpin Heli 6 ins Krankenhaus Zell am See gebracht.
(apa/red)
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