48-Stunden-Aufzeichnung: Wiener Linien speichern jetzt Videoüberwachungsdaten
- Kurz nach Ostern wurde mit Speicherung begonnen
- Stations-Videoüberwachung vorerst bis Juni 2009
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Die Wiener Linien haben mit der Aufzeichnung ihrer Videoüberwachungsdaten begonnen. Bisher wurden von den rund 1.100 Kameras in den Stationen lediglich Live-Bilder gesendet, die nicht archiviert wurden. Kurz nach Ostern habe man nun laut eines Zeitungsberichts mit der 48-Stunden-Speicherung der Daten begonnen.
Laut einem Bescheid der Datenschutzkommission wurde die Stations-Videoüberwachung vorerst bis 30. Juni 2009 in Form eines Probebetriebes gewährt, so die "Wiener Zeitung". Dabei müssen innerhalb dieses Zeitraums allerdings Vergleichsdaten zur Entwicklung der Kriminalitäts- und Vandalismusrate vorgelegt werden.
Demnach werden die fünf im vergangenen September neu eröffneten Stationen der U-Bahn-Linie U1 flächendeckend überwacht. In den alten Stationen, wo die technische Ausrüstung älter ist, kommt es hingegen zu einer sporadischen Aufzeichnung derjenigen Bilder, die jeweils in der U-Bahn-Leitstelle am Monitor aufscheinen. Insgesamt empfangen dort 60 Monitore stetig wechselnde Bilder aus den Stationen.
Auch die Aufzüge in den neuen Stationen der U1 sind nun videoüberwacht - ebenso wie es diejenigen in den U2-Stationen sein werden, die 2008 eröffnen. In den Fahrgarnituren der Wiener Linien läuft ein vergleichbarer Probebetrieb zur Videoaufzeichnung bereits seit Herbst 2005. Mittlerweile werden 16 U-Bahnen und zwei Tramways überwacht. (apa)
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