Sony-Spielesparte erwägt Stellenabbau:
Microsoft und Nintendo setzen Konzern zu
- 160 Stellen könnten in Europa gestrichen werden
- Schleppender Verkauf der Playstation 3 nicht schuld

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Sony kontert nach Jahren
auf "Live"-Konkurrent
Die Spiele-Sparte von Sony wird in Europa möglicherweise bis zu 160 Stellen oder gut acht Prozent der Belegschaft einsparen. Mit dem Schritt will das japanische Unternehmen seine Position im Wettbewerb mit Microsoft und Nintendo stärken. Auch einen Stellenabbau in anderen Gegenden wie den USA oder Japan schloss das Unternehmen nicht aus. Es sei aber noch nichts entschieden.
Ein möglicher Arbeitsplatzabbau sei auf jeden Fall nicht das Ergebnis eines schleppenden Starts der neuen Spielekonsole Playstation 3 (PS3), sondern eine Reaktion auf Veränderungen im Geschäftsumfeld, begründete das Unternehmen die Pläne.
Konkurrenz belebt den Markt
Sony hatte mit seiner PlayStation und PlayStation 2 eine dominante Marktstellung im 30 Mrd. Dollar (22,1 Mrd. Euro) schweren Markt für Videospiele erreicht. Die Konsolen Xbox 360 von Microsoft und Wii von Nintendo haben aber für mehr Wettbewerb gesorgt und Kunden abgeworben. (apa/red)
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