Vista scheitert kläglich im Reich der Mitte:
244 Exemplare in den ersten zwei Wochen
- Großangelegte Werbekampagne trägt keine Früchte
- Raubkopien am Schwarzmarkt für 1 Euro erhältlich

In einem Land mit über 1,3 Milliarden Einwohnern möchte man meinen, dass Microsoft keine Probleme gehabt haben sollte, genügend Exemplare des neuen Flaggschiffs Windows Vista unterzubringen. Weit gefehlt: In den ersten zwei Wochen wurden "heiße" 244 (!) Stück verkauft.
An entsprechenden Marketing-Maßnahmen scheint es nicht gemangelt zu haben, die das IT-Portal inquirer.net zu berichten weiß. Im Rahmen einer millionenschweren Werbekampagne schien nicht einmal das riesige Transparent auf dem 421m hohen Jin Mao Tower in Shanghai die Chinesen zu beeindrucken.
Am Markt ums Eck
Sollte sich Microsoft fragen, wo die potenziellen Käufer alle geblieben sind, dann sollten sie sich vor Ort am Markt ums Eck umsehen. Dort werden sie jede Menge Leute vorfinden, die eine Raubkopie des Betriebssystems sogar schon vor dem offiziellen Erscheinungsdatum für nicht mehr als einen Euro erstanden haben. Mal ehrlich: Wenn ein durchschnittlicher Europäer drei Monate lang dafür arbeiten gehen müsste, um sich ein Betriebssystem leisten zu können, dann würde er doch auch zum Markt ums Eck gehen, oder?! (red)










