Jangtse ist in kritischem Zustand: Chinas Wasserreservoir unwiderruflich verschmutzt
- Fast jeder dritte der Zuflüsse ist ernsthaft gefährdet
- Pestizide und Dünger aus der Landwirtschaft schaden
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Der Jangtse in China, Wasserreservoir für dutzende von Millionen Menschen, ist schwer und teils unwiderruflich von Umweltverschmutzung zerstört. Das berichtete "China Daily" unter Berufung auf einen Bericht von Wissenschaftlern unter Schirmherrschaft der chinesischen Akademie der Wissenschaft. Der Fluss ist dem Bericht zufolge auf über 600 Kilometer Länge in einem kritischen Zustand, fast jeder dritte seiner Zuflüsse ist ernsthaft verschmutzt.
"Die Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Wasserökologie des Jangtse sind zu einem großen Teil irreversibel", heißt es in dem Bericht.
Der Jangtse umfasst gut ein Drittel der chinesischen Süßwasserreserven. Als Verschmutzungsquellen werden unter anderem Pestizide und Dünger aus der Landwirtschaft genannt.
(apa/red)
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