"Haben uns im Guten getrennt": Michael Streiter ist nicht mehr Trainer von SCR Altach
- "Die Philosophien passten mehr nicht zusammen"
- Bis Saisonende führt Ex-Co-Trainer Plakalovic Team
·Welcher Trainer
geht als nächster?
UMFRAGE: Wessen Stuhl ist am unsichersten?
·Diskutieren Sie mit anderen Kicker-Fans
MITREDEN: Ihre Meinung zur österreichischen Liga
Der tagelange Streit zwischen dem Vorarlberger Fußball-Bundesligisten SCR Altach und seinem Trainer Michael Streiter ist beendet. Nun einigten sich der Klub und Streiter auf eine einvernehmliche Trennung. Der bisherige Co-Trainer Rade Plakalovic wird bis Saisonende das Team führen. Der 41-jährige Streiter wird mit seinem Ex-Klub Wacker Tirol verhandeln.
Der Bruch zwischen Streiter, der den Verein in der Vorsaison in die höchste Spielkasse geführt hatte, und dem Klub war durch einen Trainingszwischenfall ausgelöst worden. Streiter hatte danach seinen Stürmerstar Leonardo nicht mehr eingesetzt, der Verein wollte allerdings, dass sich der Brasilianer potenziellen Kauf-Interessenten präsentieren kann. Altach drohte daraufhin Streiter mit der Suspendierung, die der Coach als gegeben ansah und "umsetzte".
Nun kam es nun zu einem Vier-Augen-Gespräch zwischen Altach-Obmann Werner Gunz und Streiter. "Wir haben uns im Guten getrennt. Es ist wahrscheinlich der Zeitpunkt gekommen, wo Streiter und Altach mit ihrer Philosophie nicht mehr zusammen passen. Altach wird in der T-Mobile Bundesliga immer gegen den Abstieg spielen, Streiter hat andere Visionen", erklärte Gunz bei einer Pressekonferenz.
Visionen, die Streiter vielleicht in Innsbruck realisieren kann. Der ehemalige Tirol-Spieler, der auch schon von Kärnten und Pasching kontaktiert worden ist, verhandelt mit Wacker Tirol. Dort hatte er schon einmal erfolgreich als Trainer Station gemacht.
Streiter hatte die Tiroler nach dem Zwangsabstieg in die Regionalliga als SPG Wattens/Wacker zum Titel geführt, sein Vertrag war danach aber nicht mehr verlängert worden. (apa/red)
ÖFB-Team06:59
Mentalcoach fürs TeamMit Sportpsychologe Thomas Graw wird an der mentalen Verfassung der Kicker gearbeitet
Zukunft Austria Wien14:31
Legenden und ZukunftProhaska & Co. über den BAWAG PSK Cup und wie es bei der Austria weitergeht
Platter trifft David Alaba15:21
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"
