Dienstag, 17. April 2007

Amoklauf wird Waffen-Gesetz nicht ändern:
Präsident Bush hat Besitz-Recht verteidigt

  • Es sollten festgeschriebene Regeln befolgt werden

US-Präsident George W. Bush und der republikanische Senator John McCain haben nach dem blutigsten Amoklauf in der Geschichte der USA mit 33 Toten das Recht amerikanischer Bürger auf den Besitz einer Waffe verteidigt. Bushs Sprecherin Dana Perino sagte: "Der Präsident glaubt, dass Menschen ein Recht haben, Waffen zu tragen, aber dass alle Gesetze befolgt werden müssen."

McCain, der sich um die republikanische Präsidentschaftskandidatur bewirbt, erklärte, der Vorfall müsse genau untersucht werden, er ändere aber nicht seine Einstellung zum privaten Waffenbesitz. "Wir müssen sicherstellen, dass diese Art von Waffen nicht in die Hände böser Menschen fällt", sagte er.

Befürworter des privaten Waffenbesitzes wie McCain und der einflussreiche Massenverein National Rifle Association sowie Waffenlobbyisten beziehen sich in ihrer Haltung auf den zweiten Zusatzartikel der US-Verfassung. Kritiker wenden dagegen ein, dieser verbiete einer Regierung lediglich, Milizen, die beispielsweise im Unabhängigkeitskrieg gegen britische Truppen kämpften, zu entwaffnen. (apa/red)

17.4.2007 10:31