Im Kampf gegen Terror: EU-Parlamentarier warnen USA vor Menschenrechtsverletzung
- Geheime CIA-Gefängnisse: "Ansehen der USA sinkt"
- Forderung nach einheitlicher Definition von "Terror"
·CIA hat noch immer geheime Gefängnisse
Human Rights Watch kritisiert US-Regierung
·Weniger Rechte für Guantanamo-Häftlinge
Anwälte dürfen Klienten nur mehr vier Mal sehen
·Menschenrechte im Terror-Kampf verletzt
EU-Abgeordnete warnen die USA: "Ansehen sinkt"
·USA wurde Monate vor 9/11 gewarnt
Paris hat über Planspiele der Al Kaida informiert
·Terror-Krieg erhöht
Anschläge-Gefahr
USA als Bedrohung für Weltfrieden angesehen
·Guantanamo: Massive
Kritik von Amnesty
Haftbedingungen sind noch schlechter geworden
·Besorgnis über Stand der Menschenrechte
2006 im Kampf gegen Terrorismus missbraucht
Mehrere Europaabgeordnete haben die USA vor Menschenrechtsverletzungen im Kampf gegen den Terrorismus gewarnt. Damit werde die Unterstützung der Öffentlichkeit in der Europäischen Union untergraben, sagte der britische Abgeordnete Jonathan Evans während einer Anhörung vor einem Ausschuss des Abgeordnetenhauses in Washington. Darüber hinaus sei das Ansehen der USA in Europa wegen der geheimen CIA-Gefängnisse gesunken.
Die USA und Europa teilten die gleichen Werte, sagte Evans. "Wir müssen deshalb sicherstellen, dass wir diese Werte in unseren Ländern aufrechterhalten", sagte er. Dies sei in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden. Die Abgeordnete Sarah Ludfor, ebenfalls aus Großbritannien, rief während der Anhörung dazu auf, in den Vereinten Nationen eine weltweit einheitliche Definition des Begriffes Terrorismus zu finden.
In einem im November von der Europäischen Union veröffentlichten Bericht ist von rund 1.000 CIA-Geheimflügen quer durch Europa die Rede, bei denen möglicherweise auch gefangene Terrorverdächtige transportiert wurden. Einige Länder hätten mit den USA zusammengearbeitet, während andere die Flüge duldend in Kauf genommen hätten, hieß es in dem Bericht. (apa/red)
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