Streit um Einsatz im Irak: Führender US-Demokrat hält den Irak-Krieg für "verloren"
- Reid: Auch eine Truppenaufstockung führt zu nichts
- Bush verteidigt US-Einsatz im Irak weiterhin klar
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der wichtigsten Eckpunkte
Der demokratische Mehrheitsführer im US-Senat, Harry Reid, hält den amerikanischen Militäreinsatz im Irak für "verloren". Auch die geplante Aufstockung der US-Truppen werde dem Land keinen Frieden bringen, sagte Reid: "Ich glaube, (...) dass dieser Krieg verloren ist, und diese Aufstockung führt zu nichts - das hat die extreme Gewalt im Irak diese Woche gezeigt", sagte Reid. US-Präsident George W. Bush verteidigte unterdessen in einer Ansprache im US-Bundesstaat Ohio den Irak-Einsatz.
Bush und die Fraktionsspitze der Demokraten hatten zuvor keine Annäherung im Streit um den Kriegshaushalt für den Irak-Einsatz erzielt. Die Demokraten im Senat und im Repräsentantenhaus haben die Bewilligung des Budgets an die Bedingung geknüpft, dass die US-Truppen den Irak bis zum kommenden Jahr weitgehend verlassen. Bush lehnt dies ab und droht mit seinem Veto.
(apa/red)
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