"Wenn möglich, wird die SPÖ das machen": Cap weiter für Eurofighter-Vertragsausstieg
- Im profil-Interview: "Keine koalitionäre Frage"
- SP-Klubchef zieht positive Bilanz nach 100 Tagen
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In einem Interview in aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" spricht sich SPÖ-Klubobmann Josef Cap für einen Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag aus: "Wenn es möglich ist, wird die SPÖ das machen." Eine koalitionäre Frage sei das nicht. "Ich gehe davon aus, dass sich auch die ÖVP dem Rechtsstaat, der Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit verpflichtet fühlt und sich auf dem Boden der Verfassung befindet."
Vorerst gelte es allerdings, die Ergebnisse des Untersuchungsausschusses abzuwarten. Cap: "Das ist eine rein rechtliche Frage. Was liegt am Ende des Untersuchungsausschusses alles an Fakten auf dem Tisch, und wird die berühmte Schmiergeldklausesl schlagend oder nicht?"
Über die ersten 100 Tage der Regierung zieht Cap eine positive Bilanz. "Es hat eindeutig einen Kurswechsel gegeben." Das Umfaller-Image der SPÖ sei nur auf das Spindoktoring der ÖVP zurückzuführen. "Molterer stellt sich hin und tut so, als wäre er Bundeskanzler." Das Thema Studiengebühren sei für ihn nicht erledigt, sagt Cap. "In den nächsten drei Jahren wird man noch einmal versuchen müssen, davon wegzukommen."
Zwischen ihm und VP-Klubobmann Wolfgang Schüssel herrsche eine "professionelle Distanz", sagt der SP-Klubchef. "Wolfgang Schüssel ist die Symbolpersönlichkeit für die unsoziale Politik von 2000 bis 2006. Und das vergessen die Österreicherinnen und Österreicher genauso wenig wie ich und andere."
Die ganze Story lesen Sie im aktuellen "profil"!
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