NEWS: Mit der richtigen Dehnung läuft's -
So beugen Sie Verletzungen optimal vor
- Kathi Bellowitsch und Norbert Oberhauser dehnen vor
- Top-Trainingstipps für Ihr persönliches Muskeltraining

·NEWS: Lauf-Guide bis zum großen Marathon
So überwinden Sie die Anlaufschwierigkeiten
·NEWS: Keep on running - So läuft's
Lauftraining mit System & mit sauberer Technik
Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft - stellte der Jahrhundertläufer Emil Zatopek mal fest. Nur: Ganz so spielerisch hat's das Lauftier auch wieder nicht. Im Gegenteil. Es müht und quält sich gar arg. Versucht, aus dem Stand Höchstleistungen zu erbringen - und überfordert dabei nur den Körper.
Mit Gymnastik läuft's besser - Und schon zwickt's im Oberschenkel, zwackt's grauslich an der Achillessehne. Schließlich wird beim Laufen die Skelettmuskulatur erheblich belastet. Mehr noch: Die einseitige Belastung kann sogar zu funktionellen Verkürzungen und Ungleichgewicht (Dysbalancen) in der Muskulatur führen.
Lauf-Experte setzt auf Stretching
Marathon-Profi Alois Stadlober, der die NEWS-Laufserie mit Ö3-Beauty Kati Bellowitsch und PulsTV-Moderator Norbert Oberhauser laufend begleitet: "Einzige Vorbeugung ist Stretching. Dadurch werden Muskeln und Gelenke geschmeidiger und beweglicher." Vorausgesetzt freilich, man führt die Übungen richtig aus. Michael Buchleitner, dreifacher Olympia-Läufer und Running-Coach: "Planen Sie das Dehnungsprogramm nach dem Laufen ein, wenn die Muskulatur aufgewärmt ist - dann haben Krämpfe keine Chance." Hier die Tipps des Profis:
* Wählen Sie Übungen, die die am Laufen unmittelbar beteiligte Muskulatur abdecken. n Unverzichtbar ist etwa die Dehnung der inneren Oberschenkelmuskulatur, die bei Läufern häufig verkürzt ist: Setzen Sie sich mit geradem Rücken hin und legen die Fußsohlen aneinander. Nun drücken Sie mit den Unterarmen die Knie langsam nach unten.
* Die Belastungsdauer sollte circa 20 Sekunden betragen.
* Auf keinen Fall darf man wippen oder sich ruckartig bewegen. Nur so weit dehnen, bis ein deutliches Ziehen, aber noch kein Schmerz einsetzt!
Crosstraining als Ausgleich
Wer nicht in Gefahr einseitiger Belastung laufen will, sollte zudem sportliche Alternativen in sein Laufprogramm einbauen. Dank dieser stärkt man die Hilfsmuskeln, die als Stütze der Hauptmuskulatur wirken. PulsTV-Feschak Norbert Oberhauser setzt sich dazu regelmäßig auf den Ergometer: "Dabei wird die Oberschenkelmuskulatur gekräftigt und die Sauerstoffaufnahmekapazität erhöht." Praktischer Nebeneffekt für Marathonis: Nach wissenschaftlichen Untersuchungen verbessert man mit Radtraining (bei einer Trittfrequenz von 90 bis 110 Umdrehungen pro Minute) seine Laufleistung sogar um satte neun Prozent!
Mehr zum richtigen Muskeltraining sowie die neuen Laufpläne finden Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!
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