Donnerstag, 12. April 2007

Immer mehr Väter gehen in Karenz: Männer
überspringen im März die 6.000er Marke

  • Insgesamt 163.227 vorwiegend Bezieherinnen
  • Problem Zuverdienstgrenze bleibt weiterhin ungelöst

Die Zahl der vorwiegend weiblichen Kindergeldbezieher hat im März 163.227 betragen. Der Männeranteil hat im Vormonat erstmals die 6.000er Marke übersprungen. Laut Hauptverband wurden 6.001 Männer in Karenz ausgewiesen, was nicht nur in absoluten Zahlen ein Höchstwert ist, sondern auch mit 3,7 Prozent einen relativen Rekord darstellt.

Weiterhin unklar ist, was mit jenen KindergeldbezieherInnen passiert, die in den vergangenen Jahren über der Zuverdienstgrenze gelegen sind. Mit einer Weisung von Ex-Sozialminister Herbert Haupt (B) war ja eine Kontrolle verhindert worden. Familienministerin Andrea Kdolsky (V) hatte zuletzt erklärt, dass es Stichprobenkontrollen bezüglich der Einhaltung der Zuverdienstgrenzen geben werde. In manchen Fällen könnten Rückforderungen drohen.

Nachfolgend eine Aufstellung der Entwicklung seit 1997:

MonatKarenzgeldbezieherdavon MännerProzent
Jän. 97111.6981.0030,898
Jän. 98107.1461.0731,001
Jän. 9979.5841.1971,504
Jän. 0076.5151.2521,636
Jän. 0176.6741.3721,789


JahrKarenzgeld-BezieherKindergeld-BezieherGesamtdavon Männer
Jän. 0278.896578.9011.512 = 1,92 %
Jän. 0375.17362.630137.8032.516 = 1,83
Jän. 0422.920130.650153.5703.572 = 2,33
Jän. 052.119162.572164.6915.062 = 3,07
Jän. 062.156163.172165.3285.375 = 3,25
Jän. 071.292162.384163.6765.768 = 3,52
Februar1.286162.685163.9715.893 = 3,59
März1.265161.962163.2276.001 = 3,68

(apa/red)

12.4.2007 13:11