Mittwoch, 11. April 2007

Minister Pröll zur Wahl der neuen Führung:
"Molterer muss völlig freie Hand haben!"

  • Bei Wahl "nicht durch Bünde und Länder einpferchen"
  • Landwirtschaftsminister Pröll im NEWS-Interview

Im Vorfeld des ÖVP- Bundesparteitages am 21. April, wo Ex-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel die Partei an deren neuen Chef, Vizekanzler Wilhelm Molterer übergibt, rätselt die kleinere Regierungspartei darüber, wen Molterer in sein neues ÖVP-Präsidium berufen wird.

Einer der Favorits für die Vize-Funktion an der Seite Molterers, Landwirtschafts- und Umweltminister Josef Pröll warnt in der jüngsten Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS vorsorglich sein Partei: "Es wäre fatal, Willi Molterer, eingepfercht in ein bündisches und länderstrukturelles Machtwerk, zu zwingen, diesen oder jenen in sein engstes Führungsteam zu stellen. Er selber als Parteichef muss da völlige Freiheit haben."

Scharfe Kritik an Bundeskanzler Alfred Gusenbauer übte Josef Pröll zudem im Zusammenhang mit dessen jüngsten "Empfehlungen" an die ÖVP, Pröll innerparteilich zu stärken und die Partei "zu durchlüften." Pröll in der neuen Ausgabe von NEWS: "Bemerkenswerte und überraschende Worte des SPÖ-Chefs, der sich besser um seine eigene Partei kümmern sollte, nach all den Wortmeldungen, die da in den letzten Tagen und Wochen von dort zu hören waren. Außerdem liegt Gusenbauer falsch, wenn er appelliert, die Regierung möge endlich mit koalitionärem Zank aufhören und Österreich mo-derner machen. Das hat die ÖVP seit 2000 schon getan, lange, bevor die Sozial-demokratie drauf gekommen ist, was modern ist."

Die ganze Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!

11.4.2007 13:19