Sorgengeplagte Menschen haben geringere
Lebenserwartung: Langzeitstudie in den USA
- Menschen mit negativer Einstellung sterben früher
- Mehr als 1.600 Männer auf Ängstlichkeit untersucht
Stets sorgengeplagte Menschen haben eine geringere Lebenserwartung. Eine amerikanische Langzeitstudie ergab, dass Menschen mit negativer Lebenseinstellung tendenziell früher sterben. Die Psychologen der Universität Purdue untersuchten mehr als 1.600 Männer darauf, wie ängstlich und besorgt sie waren und wie sich die Tendenz zu negativem Denken über einen Zeitraum von zwölf Jahren entwickelte.
Bei jenen Teilnehmern, deren negative Lebenseinstellung sich im Laufe der zwölf Jahre verstärkte, war die Sterberate im Zeitraum von insgesamt 18 Jahren erhöht. Nach Angaben der Forscher nahmen bei diesen Teilnehmern Stress und Sorgen zu, was sich auf ihr Sterberisiko auswirkte. Häufigste Todesursachen waren Krebs und Herzerkrankungen, wie die Psychologen in der Zeitschrift "Psychological Science" berichten. Männer, die während der zwölf Jahre ausgeglichener wurden, hatten dagegen eine ähnliche Sterberate wie die emotional stabileren Teilnehmer.
(apa/red)
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