Freitag, 13. April 2007

Österreich als Kongress-Standort auf Platz 8: Alpenrepublik um einen Platz verbessert

  • USA führend mit 414 Kongressen vor Deutschland
  • "Wichtig, dass Anzahl in Bundesländern gestiegen ist"

Österreich ist als Standort für Kongresse im Vorjahr im internationalen Vergleich noch attraktiver geworden: Die Alpenrepublik, schon bisher unter den Top-Ten-Kongressländern, ist im Vorjahr von Platz neun auf Platz acht vorgerückt. Das geht aus der aktuellen Statistik der International Congress and Convention Association (ICCA) für 2006 hervor. Wien hat im Städte-Ranking der wichtigsten Kongress-Städte seinen bisherigen ersten Platz weiter verteidigt.

Die führenden Kongressländer sind laut dem Ranking die USA (mit 414 Kongressen), Deutschland (334), England (279) und Frankreich (269). In Österreich fanden im Vorjahr 204 Kongresse statt. Wien nimmt eine Sonderstellung ein: Mit 147 Veranstaltungen bleibt Wien laut aktueller ICCA-Statistik die erfolgreichste Kongress-Stadt der Welt, gefolgt von Paris (130), Singapur (127), Barcelona (103) sowie Berlin (91).

Die österreichische Kongresswirtschaft stehe auf gesunden Beinen, ihr werde zunehmend die Bedeutung zugemessen, die sie als Wirtschaftsfaktor verdiene, bemerkte die Leiterin des austrian business and convention network der Österreich Werbung, Inge Tremmel, in einer Pressemitteilung. Es sei "von ungeheurer Wichtigkeit", dass auch die Anzahl der Kongresse in den Bundesländern gestiegen sei. Auch die Prognosen für 2007 seien viel versprechend.

Österreich hat sich als Kongress-Standort in den vergangenen Jahren zunehmend verbessert. 2003 lag Österreich noch an 13. Stelle, 2004 an 10. Stelle, 2005 an 9. und 2006 nun an 8. Stelle.

(apa/red)

13.4.2007 12:17