"Sache kann sich nicht ewig hinziehen":
FIFA in "Causa GAK" weiter in Warteposition
- Weltverband: "Verfolgen Entwicklung aufmerksam"
- Mögliche Sanktionen der FIFA nicht vor Donnerstag
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Die FIFA befindet sich auch nach dem erfolglosen Widerspruch der österreichischen Fußball-Bundesliga gegen die Aufhebung des Punkte-Abzuges für den GAK zunächst in Warteposition. "Für die FIFA ändert sich vorläufig nichts", erklärte Weltverbands-Kommunikationschef Andreas Herren, nachdem eine Richterin des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Graz das Liga-Ansinnen abgewiesen hatte.
Im Laufe des Freitags waren FIFA-Juristen mit der Prüfung der Causa beschäftigt. "Wir verfolgen die Entwicklung aufmerksam", betonte Herren. Wie lange der Weltverband dem Treiben noch zuschaut, wollte der Kommunikationschef nicht sagen. "Es bestehen meines Wissens keine Fristen, aber wir sind uns im Klaren, dass sich diese Sache nicht ewig hinziehen kann."
FIFA wartet auf Gläubiger-Tagsatzung
Von der FIFA sind noch keine Sanktionen zu erwarten. Wie Herren der APA mitteilte, sei man über die Gläubiger-Tagsatzung im Zwangsausgleichs-Verfahren des GAK am 19. April informiert und werde diese abwarten.
Die FIFA hatte gegen den GAK wegen nicht erfolgter Zahlungen an Ex-Spieler Daniel Kimoni einen Abzug von sechs Punkten ausgesprochen, der allerdings mittels Einstweiliger Verfügung vom Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz wieder aufgehoben wurde. "Der FIFA geht es um zwei Dinge: Die Exekution des Punkte-Abzuges und die Rücknahme der Klage gegen den Punkte-Abzug vor einem ordentlichen Gericht", so Herren.
(apa/red)
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