Salzburg besiegt den Grazer Auswärtsfluch:
Bullen kochen gegen Sturm auf Sparflamme
- Glücklicher 2:0-Erfolg bei spielfreudigeren Blackies
- Jezek stellte den Spielverlauf mit 1:0 auf den Kopf
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Spitzenreiter Red Bull Salzburg hat sich auf dem Weg Richtung Meistertitel auch bei Sturm Graz keine Blöße gegeben. Mit einem glücklichen 2:0 (0:0) in der 28. Runde holten die "Bullen" den ersten Auswärtssieg bei den Schwarz-Weißen in der Red-Bull-Ära, Sturm ging erstmals seit 18. November 2001 gegen eine Salzburger Mannschaft wieder als Verlierer vom Platz. Patrik Jezek (57.) traf entgegen dem Spielverlauf zur Führung für den Tabellenführer, Karel Pitak (87.) sorgte für die Entscheidung.
Die seit elf Runden in der Meisterschaft ungeschlagenen Salzburger liegen in der Tabelle mit 61 Zählern weiter 16 Punkte vor den ebenfalls siegreichen Mattersburgern (45). Schlusslicht Sturm (22) hat nun acht Punkte Rückstand auf den Neunten Wacker Tirol.
Vor 10.239 Zuschauern in der UPC-Arena erwies sich das mit schnellen Gegenstößen operierende Grazer Team von Beginn weg als klar bessere Mannschaft. Teamstürmer Mario Haas sorgte bereits nach zwei Spielminuten für Alarmstufe Rot im Strafraum des Tabellenführers, Linke rettete nach einem missglücktem Abwehrversuch von Alex jedoch auf der Linie (2.).
Nach weiteren guten Möglichkeiten der Hausherren durch Prödl (26./Kopfball neben Tor) und Haas (33./am rechten Eck vorbei) fand Krammer die beste Möglichkeit auf die Führung vor. Für den bereits geschlagenen Torhüter Ochs rettete den Salzburgern jedoch die linke Torstange das 0:0 (41.). Die Bilanz von 11:3 bei den Torschüssen und 5:1 bei den Eckbällen für Sturm sprach Bände.
Jezek stellt den Spielverlauf auf den Kopf
Unverändert kamen die Teams aus den Kabinen, unverändert vehement bestürmten die Hausherren auch das Tor der Gäste. Nach Idealpass von Geburtstagskind Leitgeb (22) ließ Krammer seine zweite Riesenchance ungenutzt, Ochs drehte den Ball im Eins-gegen-Eins mit den Fingerspitzen zur Ecke (47.). Weitere Schüssen von Haas und dem wieder glücklosen Krammer wurden von Verteidigern abgeblockt.
Als der längst fällige Führungstreffer in der Luft lag, schlugen die "Bullen" aus dem Nichts zu. Zickler-Ersatzmann Lokvenc leitete eine weite Flanke auf Jezek weiter, der Tscheche traf bei der ersten Salzburger Chance im Spiel trocken ins kurze Eck (57.).
Die Sturm-Elf, in der Salmutter in den letzten zehn Spielminuten sein Comeback nach einer Schulteroperation feierte, wirkte in Folge vom Gegentreffer gelähmt. Pitak gelang wieder nach Vorarbeit nach Lokvenc mit dem 2:0 aus kurzer Distanz die Entscheidung (87.).
(apa/red)
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