Ullrich beteuert weiterhin seine Unschuld:
"Muss niemandem Rechenschaft ablegen"
- "Habe auch nach DNA-Testergebnis 'reines Gewissen'"
- Will sich bis zur Klärung nicht öffentlich äußern
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Fünf Tage nach der Offenlegung der DNA-Analyse seiner Blutbeutel hat der frühere deutsche Radprofi Jan Ullrich im Internet erstmals Stellung bezogen. Der Tour-de-France-Sieger von 1997 beteuert auf seiner Homepage (www.janullrich.de) weiter seine Unschuld. Dabei betonte der 33-Jährige, "niemandem Rechenschaft ablegen zu müssen."
Wie bereits bei seiner Rücktrittserklärung im Februar beteuerte Ullrich weiter seine Unschuld: "Ich habe in meiner ganzen Karriere niemanden betrogen oder ausgenutzt und kann keinen Fehler eingestehen, wo kein Fehler ist. Ich fürchte mich vor keinem Verfahren, keinem Staatsanwalt und keinem Verband." Auch nach dem Ergebnis des DNA-Tests, durch welchen das Blut in dem bei dem mutmaßlichen Doping-Arzt Eufemiano Fuentes in Madrid gefundenen Beutel als das von Ullrich identifiziert worden war, habe er ein "reines Gewissen".
Dennoch will Ullrich aber eine Klarstellung geben, da "teilweise manipulierende Medienberichte" seinen Ruf zerstören würden. An seine Fans gerichtet, erklärte er weiter: "Auch für mich sind noch sehr viele Fragen offen. Bis zur vollständigen Klärung meines Falles werde ich mich dazu nicht öffentlich äußern - erst recht nicht auf Druck von außen. Zu gegebener Zeit werde ich Euch meine Sicht der Dinge umfassender schildern und die Fragezeichen in Ausrufezeichen verwandeln."
(apa/red)
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