Großer Optimismus vor Fed Cup-Schlager: Österreich glaubt an Sieg gegen Australien
- Sandunterlage ein Vorteil für Bammer, Paszek & Co
- Dornbirn: Stosur, Pratt, Molik und Stubbs nominiert

Österreichs Tennis-Fed-Cup-Team geht mit großem Optimismus in die Begegnung gegen Australien. Am Wochenende (21./22. April) wollen Österreichs beste Tennisspielerinnen in Dornbirn einen Erstrundensieg in der Weltgruppe II landen. Kapitän Alfred Tesar betonte die gute Leistungsentwicklung der österreichischen Spielerinnen und sah auch die gewählte Spielunterlage - nämlich Sand - als Pluspunkt für sein Team.
Das österreichische Quartett - Sybille Bammer (WTA-25.), Tamira Paszek (84.), Yvonne Meusburger (105.) und Melanie Klaffner (788.) - wird in Dornbirn auf die australischen Kolleginnen Samantha Stosur (28.), Nicole Pratt (43.), Alicia Molik (59.) und Doppel-Spezialistin Rennae Stubbs treffen. Nach bisher vier Fed-Cup-Duellen steht es in der Bilanz 2:2. Zuletzt unterlag Österreich den Australierinnen im Jahr 2001 in Adelaide, allerdings auf Rasen, mit 0:5.
"Es ist Grund da, optimistisch in die Begegnung zu gehen", sagte Tesar, der aber gleichzeitig vor zu großer Euphorie warnte. Es werde ein schwerer Gang, prophezeite der Team-Kapitän. Die Gegnerinnen seien vor allem bei Aufschlag und Return gefährlich, befand Tesar. "Wenn es uns gelingt, die Spieleröffnung neutral zu gestalten, haben wir Vorteile. Im Ballwechsel haben wir die besseren Spielerinnen", so Tesar.
Bammer gesetzt, restliche Aufstellung noch offen
Bezüglich der Aufstellung hielt sich Tesar bedeckt. Er wolle zuwarten, wen das australische Team als Nummer zwei nominiere. Dass Österreichs Nummer eins, Sybille Bammer, antreten wird, ist laut Tesar keine Frage. "Von gesundheitlicher Seite besteht diesbezüglich keine Gefahr, und von meiner Seite auch nicht", scherzte der Team-Kapitän.
Man könne auch damit rechnen, dass neben Bammer eine der "local heroes" - Tamira Paszek oder Yvonne Meusburger - zum Einsatz kommen wird. Was das Doppel angehe, würden derzeit alle Variationen probiert, so Tesar. Im Doppel sei man sicher Außenseiter, falls die Entscheidung aber in jenem Spiel falle, wolle man vorbereitet sein.
Fan-Ansturm: "Vorarlberger können Gas geben"
Auch das Publikum werde eine entscheidende Rolle spielen. Dank der großen Nachfrage wurden zwei zusätzliche Sektoren geöffnet, womit die Halle nun über 3.500 Zuschauer Fassungsvermögen verfügt. Für Samstag waren schon 3.000, für Sonntag 2.500 Tickets weg. Eine Kulisse wie beim Fed Cup schon lange nicht mehr wird erwartet.
Die Spielerinnen selbst gaben sich ebenfalls zuversichtlich. Tamira Paszek, Yvonne Meusburger und Melanie Klaffner zeigten gute Stimmung. "Es macht uns voll Spaß, es taugt uns", sagten die Spielerinnen unisono. Vor allem Paszek und Meusburger, die aus bzw. aus der Nähe von Dornbirn stammen, freuten sich auf eine tolle Stimmung an den Spieltagen. "Vorarlberger können Gas geben", lachte Meusburger.
(apa/red)
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