"Teil der weltweiten Bedrohung": Schäuble sieht gestiegene Terror-Gefahr für Deutschland
- Schäuble in Sorge vor Anschlägen von Islamisten
·2. Ultimatum vorbei für deutsche Geisel
Irak: Entführer forderten
Rückzug aus Afghanistan
·Die Geiselnehmer-Botschaft im Wortlaut
Entführer beauftragten Übersetzung auf Deutsch
·Irak-Geisel mit Appell an Österreich
"profil": Deutsche war in Außenhandelsstelle tätig
·Deutsche Regierung berät über Geiselvideo
Auch Drohung gegen Österreich aufgetaucht
Die Gefahr von Anschlägen islamistischer Terroristen in Deutschland ist nach den Worten von Innenminister Wolfgang Schäuble gestiegen. "Wir sind Teil der weltweiten Bedrohung durch den islamischen Terrorismus", sagte der CDU-Politiker der "Welt am Sonntag". "In den vergangenen Monaten haben wir das ein Stück konkreter wahrgenommen als bislang. Wir sind besorgt darüber, dass Terroristen mit der Entführung zweier Deutscher im Irak unser Engagement in Afghanistan angreifen. (...) Daraus können sich auch Anschläge ableiten. Die Gefahrenlage ist hoch."
Schäuble habe sich aber gegen Interpretationen gewandt, das Engagement der Bundeswehr oder der Einsatz der Tornado-Flugzeuge in Afghanistan würde Deutschland verstärkt in das Visier von Terroristen rücken, berichtete die Zeitung. Wer dies sage, verwechsele Ursache und Wirkung, sagte Schäuble. "Alle, die Soldaten, die Polizisten im Ausland oder etwa die Mitarbeiter der Welthungerhilfe leisten einen Beitrag dafür, dass der Kampf gegen den Terror gewonnen wird."
(apa/red)
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