Wirbel um Aufruf zum Sturz Putins: Beresowski für unblutigen Regierungswechsel
- Erklärung veröffentlicht: "Befürworte Gewalt nicht"
- Russland fordert die Auslieferung des Milliardärs
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·Beresowski will un- blutigen Sturz Putins
Für Regierungswechsel, aber nur ohne Gewalt
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Kundgebung verboten - Hundert Festnahmen
Der russische Milliardär Boris Beresowski hat Medienberichte bestritten, wonach er den gewaltsamen Sturz des Präsidenten Wladimir Putin anstrebe. In einer Erklärung betonte der in London im Exil lebende Putin-Gegner, er unterstütze einen "unblutigen" Regierungswechsel in Moskau. "Ich unterstütze keine direkte Aktion. Ich befürworte oder unterstütze Gewalt nicht."
Am selben Tag hatte die britische Tageszeitung "The Guardian" unter Berufung auf ein Gespräch mit Beresowski berichtet, er finanziere Politiker aus dem Umfeld Putins für eine Palastrevolution. Der russische Außenminister Sergej Lawrow reagierte nach der angeblichen Ankündigung eines Staatsstreichs mit der Forderung nach Auslieferung des Oligarchen, der in Großbritannien Asyl genießt.
(apa/red)
