Freitag, 13. April 2007

Baby brutal ermordet: 17-Jährige stach 135 Mal auf ihr neugeborenes Kind ein

  • Kind in der Waschküche heimlich zur Welt gebracht
  • USA: Junge Frau nach der Geburt in Panik geraten

Eine 17-Jährige hat in der Waschküche ihres Elternhauses im US-Staat Minnesota heimlich ein Kind zur Welt gebracht und dann mit 135 Messerstichen getötet. Wie US-Medien berichteten, warf die Schülerin aus dem Ort Oakdale die Leiche dann zusammen mit der Tatwaffe in eine Mülltonne. Die junge Frau wurde inzwischen wegen vorsätzlichen Mordes angeklagt.

Den Berichten zufolge hatten weder die Mutter noch Freunde eine Schwangerschaft vermutet, weil das Mädchen übergewichtig ist und lose Kleidung trug. Wann die 17-Jährige selbst wusste, dass ein Kind unterwegs war, blieb bisher unklar.

Wie die Zeitung "Star Tribune" schrieb, gab die junge Frau nach ihrer Festnahme zunächst an, sie sei am vergangenen Montagmorgen wegen Unwohlseins ins Badezimmer gegangen, habe dann ein Handtuch auf dem Boden der Waschküche ausgebreitet und das Baby zur Welt gebracht. Es sei tot gewesen und sie habe 20 Minuten neben ihm gelegen. Schließlich habe sie das Kind in der Mülltonne versteckt. Nachdem die Polizei neben der Leiche auch ein blutverschmiertes Messer gefunden hatte, änderte die 17-Jährige ihre Aussage. Sie sei in Panik geraten, als das Baby einen Finger bewegte und habe zugestochen, erklärte sie. Bei der Autopsie wurden 135 Wunden entdeckt, die meisten davon in der Brust. Auf die Spur kam die Polizei dem Teenager nach Angaben der Zeitung durch einen anonymen Hinweis. (apa)

13.4.2007 20:49