Iran hält Ex-FBI-Agenten fest: Vermisster Mann angelich nicht einfach verschwunden
- Ähnlichkeit mit Festnahme britischer Soldaten?
- Bekannter: Behörden haben ihn im Gewahrsam
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Der Iran hält einem Zeitungsbericht zufolge einen ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter fest. Der frühere FBI-Agent Robert Levinson sei nicht einfach verschwunden, zitierte die Zeitung "Financial Times" Dawud Salahuddin, einen Bekannten des Mannes. Salahuddin gab an, mit Levinson im vergangenen Monat im Iran ein Hotelzimmer geteilt zu haben. Die beiden Männer hätten Besuch von den iranischen Behörden bekommen. Diese hätten Salahuddin für einen Tag in Gewahrsam genommen. Bei seiner Rückkehr ins Hotel sei Levinson verschwunden gewesen.
Diplomaten befürchten, der Fall ähnle dem der britischen Soldaten, die etwa zwei Wochen in iranischem Gewahrsam waren und vergangene Woche frei kamen. Auf Grund der jüngsten Häufung der Fälle wird ein Zusammenhang mit der im Jänner erfolgten Festnahme von fünf Iranern im Irak durch die USA vermutet.
Es gebe Leute, die genau wüssten, wo Levinson sei, sagte Salahuddin. Sein Treffen mit dem Ex-Agenten habe einen geschäftlichen Hintergrund gehabt. Levinson habe im Auftrag einer Tabakfirma Nachforschungen über Zigarettenschmuggel angestellt.
Anfang April hatte das US-Außenministerium eingeräumt, dass ein ehemaliger FBI-Agent im Iran vermisst werde. Die USA hätten den Iran um Informationen gebeten. Die Regierung in Teheran sagte, der Fall werde überprüft.
(apa)
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