Festnahmen nach Anschlag auf Parlament im Irak: Keine konkreten Anschuldigungen
- Parlamentarier: "Drei Mitarbeiter der Kantine in Haft"
- Ermittlungen angeblich auch gegen Wachleute
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Folter und Entführungen
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Anschläge-Gefahr
USA als Bedrohung für Weltfrieden angesehen
Nach dem Anschlag auf das irakische Parlament sind einem Abgeordneten zufolge drei Mitarbeiter der Kantine festgenommen worden, in dem sich ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt hatte. Konkrete Anschuldigungen gegen sie lägen aber bisher nicht vor, sagte der Parlamentarier Hassan al-Senaid von der regierenden Schiitischen Allianz. Auch gegen einige Wachleute werde ermittelt, aus ihrem Kreis sei aber niemand festgenommen worden.
Bei dem Anschlag waren nach US-Angaben acht Menschen getötet und mehr als 20 verletzt worden. Zur Zeit des Attentats aßen viele Abgeordnete in dem Parlamentsrestaurant zu Mittag. Es war der erste Selbstmordanschlag im streng gesicherten Regierungsviertel Bagdads seit anderthalb Jahren.
Heute wollte das Parlament trotz des irakischen Wochenendes zu einer Sondersitzung zusammenkommen, um die Tat zu verurteilen. Die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Gebäude wurden verschärft: Es waren mehr irakische Polizisten als sonst im Einsatz, die zusätzlich von US-Soldaten unterstützt wurden.
(apa/red)
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