Kämpfe in Sri Lanka dauern an: Opfer auf Seiten der Regierungstruppen und Rebellen
- Mindestens 20 Anhänger der 'Befreiungsarmee' getötet
- Raketenbeschuss tötet einen Soldaten, vier verletzt
Bei anhaltenden Kämpfen in Sri Lanka zwischen Regierungstruppen und tamilischen Aufständischen sind nach Angaben beider Seiten Opfer zu beklagen. Wie das Militär in der Hauptstadt Colombo mitteilte, töteten Soldaten mindestens 20 Anhänger der "Befreiungstiger von Tamil Eelam" (LTTE) nach Angriffen der Gruppe.
Bei dem Raketenbeschuss der Rebellen seien ein Soldat getötet und vier weitere verletzt worden, sagte ein Militärsprecher. Von Rebellenseite hieß es, es habe keine Opfer auf der eigenen Seite gegeben. Die Kämpfer hätten "nicht mehr als zehn Soldaten" getötet. Diese hätten die Rebellen im Norden angegriffen.
Die LTTE kämpfen für einen eigenen Staat im Norden und Osten Sri Lankas. Vor fünf Jahren vereinbarten Regierung und Rebellen einen Waffenstillstand, der de facto aber nicht eingehalten wird. Seit 1983 sind in dem Konflikt etwa 68.000 Menschen ums Leben gekommen.
(apa/red)
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