13-Jähriger wegen Mordes angeklagt: Londoner soll Teenager erstochen haben
- Zwei weitere Beteiligte blieben in Untersuchungshaft
- Seit Ende Februar sieben Jugendliche getötet
Nach dem Mord an einem 14-jährigen Buben in London ist ein 13-Jähriger von der Polizei als Täter beschuldigt worden. Scotland Yard warf ihm bei der formellen Anklageerhebung vor, das Opfer unweit der Wohnung seiner Familie im Osten Londons niedergestochen zu haben.
Der Bursch starb kurz nach dem Überfall in einem Krankenhaus. Zwei weitere Jugendliche, die an der Bluttat beteiligt gewesen sein sollen, blieben in Untersuchungshaft.
Allein seit Ende Februar wurden damit in London sieben Teenager bei Überfällen mit Schusswaffen oder Messern getötet. Die Opfer waren dunkelhäutig, ebenso wie die mutmaßlichen Täter. Nach den ersten drei Morden an Teenagern hatte Scotland Yard Mitte Februar eine Spezialeinheit gegründet. Dennoch gingen die Gewalttaten weiter. Erst kürzlich wurde im Osten Londons ein 19-Jähriger niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt. Die Tat geschah unweit des Ortes, an dem der 14-Jährige am Karfreitag erstochen worden war.
(apa/red)
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