Dienstag, 10. April 2007

Viele warten noch immer auf Hilfe: Einige Teile der Salomonen weiter abgeschnitten

  • Nach Tsunami steigt Zahl der Todesopfer auf 39

Mehrere Tage dem Erdbeben und dem Tsunami auf den Salomonen-Inseln sind einige Teile des pazifischen Archipels weiter von internationaler Hilfe abgeschnitten. "Schätzungsweise 80 Prozent der Gemeinden haben Hilfsgüter erhalten und die anderen 20 Prozent hoffen, dass diese in den nächsten drei Tagen eintreffen", sagte der neuseeländische Verteidigungsminister Phil Goff.

Die internationalen Hilfsaktionen seien der Schwere der Naturkatastrophe angemessen, doch seien einige Teile des Inselstaates schwer zu erreichen, fügte der Minister im Sender Radio New Zealand hinzu. Nach seinen Angaben kamen durch das schwere Seebeben und die anschließende Flutwelle 39 Menschen ums Leben.

Rund 50.000 Menschen sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen von den Folgen des Tsunami betroffen. Das ist etwa die Hälfte der Einwohner in diesen Gebieten der Salomonen.

(apa/red)

10.4.2007 08:32