Blutige Jagd auf Langohren: 16.100 Hasen zu Ostern in Neuseeland abgeschossen
- 400 Schützen durften auf alles, was hoppelt schießen
- Mega-Plage: Kaninchen fressen Herden Gras weg

Für die Hasen in Neuseelands Otago-Provinz war Ostern alles andere als ein Fest. Die Behörden hatten dort wie seit 15 Jahren zur "Osterhasen-Jagd" geblasen, und 16.121 mussten ihr Leben lassen. Weniger als im vergangenen Jahr, sagte Veranstalter Martin McPherson der "Southland Times", als 22.000 Langohren abgeschossen wurden, aber die Bauern seien zufrieden. Hasen gelten in Neuseeland als Pest, weil sie Schafen und Rindern das Gras wegfuttern.
Das Städtchen Alexandra hatte rund 400 Jäger aus dem ganzen Land eingeladen. Sie verteilten sich in einem Gelände im 100-Kilometer-Radius um die Stadt und durften 24 Stunden schießen, was ihnen vor die Flinte hoppelte. Die Jäger posierten anschließend stolz mit ihrer Beute vor den Kameras. (apa/red)
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