Eurofighter-Ausschuss: Fekter will sich von einer Klage "nicht mundtot" machen lassen
- Edlinger stellte Klage gegen Fekter in den Raum
- Ex-Finanzminister müsse "Rede und Antwort" stehen
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Eurofighter: Gusenbauer will auch erst abwarten
Nachdem der FPÖ-Abgeordnete Ewald Stadler der schwarzen Fraktionsvorsitzenden im Eurofighter-Untersuchungsausschuss, Maria Fekter, vorgeworfen hatte, SPÖ-Fraktionsführer Günther Kräuter mit einer so genannten "Ausschuss-Feststellung" betreffend die Vertraulichkeit "mundtot" machen zu wollen, fürchtet nun Fekter selbst um ihrer Redefreiheit. Der Grund: Der Präsident des Fußballklubs Rapid, Rudolf Edlinger, hat eine Klage gegen Fekter in den Raum gestellt.
Die ÖVP-Politikerin hatte im Zusammenhang mit der EADS-Unterstützung für Rapid von "erstmaligen direkten Zahlungen von EADS an einen hochrangigen Politiker" gesprochen und damit Edlinger gemeint, was sich dieser nun nicht gefallen lassen will. Fekter will sich durch eine Klagsdrohung jedoch "nicht mundtot" machen lassen: "Als Präsident von Rapid ist der ehemalige SPÖ-Finanzminister Edlinger ein Organ des Vereines", er könne nun nicht so tun, als ginge ihn das alles nichts an, so Fekter in einer Aussendung. Sie erwarte sich, dass Edlinger dem Untersuchungs-Ausschuss "Rede und Antwort" steht und Auskunft darüber gibt, wie "dieses Sponsoring" zu Stande gekommen sei.
Die Zusammenarbeit zwischen EADS und Rapid bestehe seit drei Jahren, damit falle die Geschäftsanbahnung "genau in den Zeitraum der Ausschreibung, unmittelbar vor der Typenentscheidung", so Fekter. Es sei Aufgabe des Untersuchungsausschusses, dies im Zusammenhang mit dem "SPÖ-Umfeld des Rapid-Präsidenten" zu hinterfragen.
(apa)
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