NEWS exklusiv: Jet-Lobbyist Steininger kassierte bis zu 1,5 Millionen Euro pro Jahr
- Allein im Jahr nach der Typenentscheidung 1,5 Mio
- Jetzt sieht Steininger sein Leben bedroht

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NEWS berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass der derzeit in Thailand aufhältige Eurofighter-Lobbyist Erhard Steininger enorme Provisions- und Spesenersätze kassierte.
Steininger erhielt 5 Prozent von jenen Marketinghonoraren, die er an Werbefirmen wie jene von Gernot Rumpold weiterleitete. Zusätzlich bezahlte Jet-Hersteller EADS Steininger dessen Spesen.
Im Jahr 2002, in dem die Typenentscheidung fiel, konnte Steiningers Unternehmen insgesamt 525.306 Euro an Provisionen und Spesen lukrieren. Im Jahr darauf, dem Jahr der Unterzeichnung des Kaufvertrages, lagen die Einnahmen aus Provisionen und Spesen bei 1.539.200 Euro.
Neben der 87.600 Euro-Zahlung an die Firma der Frau von Ex-Luftwaffenchef Erich Wolf zahlte Steininger weitere Gelder aus: 188.000 Euro gingen unter dem Titel "Beratungstätigkeit Eurofighter" an die Firma des Kaufmannes Alfred Plattner, 220.000 Euro an das Consultingunternehmen eines ungarischen Militärexperten.
Steininger dürfte derweil Angst um sein Leben haben. Sein Schweigen begründet er in einem handschriftlichen Schreiben an seinen Anwalt so: "In dieser Branche ist Vertrauen und Verschwiegenheit nicht nur immer vertraglich geregelt, sondern ein absolutes MUSS. Ein Vertragsbruch kann sehr unangenehme Folgen haben." Steininger vergleicht seinen Fall mit aufklärungswürdigen Todesfälle seiner Branche: "Bezüglich möglicher Folgen erinnere ich an Apfalter, Lütgendorf, Bull und andere. Ich bin daher bestrebt, alles zu vermeiden um nicht den gleichen Weg dieser Herren zu gehen."
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